Erfahrungsberichte zu Pauschalstipendien
Erfahrungsbericht von Philipp, 2011
Mein Name ist Philipp W., ich bin 18 Jahre alt und studiere seit August 2011 an der Lindenwood University in St Charles. Die Lindenwood University ist eine kleine private Universität im Herzen von St. Charles mit ca. 17000 Studenten, von denen allerding nur etwa die Hälfte am Campus wohnt. Der Rest de 17000 Studenten nutzen das Angebot, über online Kurse ihren Abschluss zu machen. Lindenwood wird oft als eine multikulturelle Schule angesehen, da etwa 800 internationale Studenten aus einer Vielfalt von Ländern der Welt vertreten sind.
Zu International Doorway bin ich über einen Freund gekommen, der ebenfalls vor hatte in den USA zu studieren. Er erzählte mir von Doorway und ich befand es ebenfalls als eine der besten und billigsten Möglichkeiten, ein Stipendium an einer Universität in Amerika vermittelt zu bekommen. International Doorway entschied sich als eine sehr gute wahl. Ich hatte immer einen Ansprechpartner, wenn es um das Ausfüllen der Formulare oder anderer Fragen ging. Dank der Hilfe eines Mitarbeiters der Lindenwood University, konnte ich bereits vor meiner Abreise Kontakt mit der ISI , einer Organisation für Internationale Studenten an Lindenwood, aufnehmen. Die ISI half mir sehr, indem sie mir eine Gastfamilie für die erste Woche in St. Charles vermittelte, wodurch meine Ankunft in den USA sehr entspannt war. Außerdem lernte ich durch ISI sehr schnell andere internationale Studenten kennen, zum Teil selbst Freshman, zum Teil auch welche, die schon zwei oder drei Jahre an der Univerität studieren. In der ersten Woche, welche durch viele Freshman Aktivitäten gestaltet war, lebte ich mich schon sehr gut ein und fand auch viele neue Freunde. Als in der zweiten Woche der Unterricht anfing, war ich doch sehr über die kleine Klassen Größe und über das Leistungsniveau ,das von den Studenten verlangt wird, überrascht. Die Schwierigkeit der Kurse steigerte sich auch im Laufe des Semesters nicht, und so war es für die meisten internationalen Studenten relativ leicht, gute Noten zu errichen.
Das Leben an dem ausgesprochen schönen Campus der Univerität ist sehr entspannt und auch in den Kursen und Klassen wird nicht allzuviel von den Studenten verlangt. Am Wochenende und auch während der Woche bietet Lindenwood viele Möglichkeiten an, seine Freizeit zu verbringen. Besonders das am Anfang des Fall Semester 2011 eröffnete Evans Commons ist dafür sehr gut geeignet. Auf drei Stockwerken findet sich hier eine Turnhalle mit drei Spielfeldern und einem indoor Fußball Feld, ein gut ausgestattetes Fitnesstudio und ein Spieleraum mit eigenem Kino. Für alle über 21 Jährigen ist die nahe gelegene Mainstreet, mit ihren zahlreichen Diskotheken und Bars, ein idealer Platz um Nachts abzufeiern. Da am Wochende am Canpus allerdings nicht sehr viel los ist und die meisten der Amerikaner nach Hause zu ihren Familien fahren, ist es sehr empfehlenswert, sich ein Auto anzuschaffen, um auch das Missouri außerhalb des Campuses zu erkunden. Das Angebot an Sportarten, die an der Universität ausgeübt werden können, reicht von Wasserpolo bis hin zu Football und Basketball. Ein bisschen Schade ist allerdings, dass unter den Studenten noch kein sehr großes Gefühl der Verbundenheit mit der Universität aufgekommen ist, was sich zum Beispiel in nicht allzu hohen Zuschauerzahlen bei den Footballspielen zeigt. Mahlzeiten können am Campus in zwei verschiedenen Cafeterien eingenommen werden. Obwohl in beiden eine Vielfalt von verschiedenen Speisen angeboten wird, ist das Essen allerdings sehr gewöhnungbedürftig.
Trotz einiger Punkte, die an der Lindenwood University Verbesserungsbedarf benötigen, bin ich sehr froh Lindenwood ausgesucht zu haben und würde auch immer wieder International Doorway vertrauen.
Erfahrungsbericht von Sarah, 2011
Ich hab International Doorway durch Google gefunden, als ich nach Stipendien in den Staaten gesucht habe. IDEA war sehr freundlich und haben mir sehr, durch telefonische Betreuung weiter geholfen. Ich bin jetzt seit 5 Monaten an der Campbellsville University in Kentucky und es gefällt mir sehr. UC hat ein ausgezeichnetes Programm für internationale Studenten und man wird hier sehr herzlich in empfang genommen. Durch das Programm an der Schule wird einem nie langweilig und man lernt schnell viele Leute kennen, knüpft Kontakte mit den Lehrern und macht nicht nur amerikanische, sondern Freunde von der ganzen Welt. Das amerikanische Schulsystem unterscheidet sich schon sehr von dem deutschen, aber gerade als internationaler Student wird einem sehr durch den Prozess geholfen. Ich studier Public Relations hier und die Professoren sind meistens Professionelle aus dem Fachbereich Communications und geben viele Tipps, um den schritt von College- ins Berufsleben zu erleichtern.
Erfahrungsbericht von Jonas, 2011
Ich war 2009 das erste Mal in den USA um einen Freund zu besuchen, der hier schon länger studiert. Als ich wieder in Deutschland war, wollte ich wieder zurück--für mein Studium. Ich habe ich mich nach einer Möglichkeit umgeschaut, alles zu organisieren und bin auf International Doorway gestoßen.
International Doorway stand mir bei jeder Frage zur Seite. Es waren natürlich sehr viele Schritte nötig um endlich alle Unterlagen zu bekommen aber mit deren Hilfe habe ich eine Sache nach der anderen abgehackt.
Im August 2009 war es dann soweit. Ich habe mich am Düsseldorfer Flughafen morgens früh von meiner Familie verabschiedet. Natürlich vergisst man so einen Moment nicht so schnell. Allein diese Erfahrung - Menschen, die man ein Leben lang täglich um sich hat für längere Zeit nicht mehr zu sehen - ist sehr wertvoll.
Um vier Uhr nachmittags Ortszeit kam ich im Hotel in St. Charles an. Es waren gefühlte 40 Grad im Schatten. Trotz sieben Stunden Zeitverschiebung war ich hellwach. Ich wusste, dass ich erst am nächsten Tag zum Check-In an der Uni sein musste, aber auch dass ich in diesem Ort die nächsten vier Jahre meines Lebens verbringen würde.
Ich habe mir trotz des Wetters meine Sportklamotten angezogen und bin durch die Stadt Richtung Campus gelaufen.
Lindenwood hat mich sofort umgehauen. Die Gebäude sind teilweise fast 200 Jahre alt, andere wurden erst von ein paar Monaten neu eröffnet. (Im Anhang habe ich euch Fotos mitgeschickt.)
Der Check-In am nächsten Morgen verlief reibungslos und ich habe sofort Studenten aus allen möglichen Ländern kennen gelernt. Mit meinem “Roommate” hatte ich Glück--Ein Masterstudent aus Manchester, England.
Überhaupt habe ich mich sehr schnell eingelebt. Die Lindenwood University bietet, wie die meisten Universitäten, eine Einfuerungswoche für internationale Studenten an bevor das Semester offiziell anfängt.
Letztendlich muss man sich nur vor Augen halten, dass jeder Freshman in der gleichen Situation ist. Die meisten Neuankömmlinge kennen niemanden und jeder will neue Leute kennen lernen.
An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass über 30% der auf dem Campus lebenden Lindenwood Studenten internationale Studenten aus über 90 verschiedenen Ländern sind. Wenn man mit einer offenen Einstellung an die Leute herangeht kann der "Lindenwood student body" ungemein dabei helfen, sein Weltbild aufzufrischen.
Ich möchte allen Interessieren Studenten ganz ehrlich sagen, dass mangelnde Englischkenntnisse kein Grund sind, sich gegen ein Studium an Lindenwood zu entscheiden. Es gibt für internationale Studenten englische Einführungskurse, wenn sie große Englischprobleme haben. Alles kein Problem. Man wächst mit der Zeit hier.
Das Schulsystem ist sehr leicht zu verstehen. Jeder Student erhält je nach Major ein "bingo sheet" auf dem die nötigen Kurse stehen. Im Laufe der vier Jahre müssen alle Kurse abgehackt werden. Lindenwood setzt hier auf die größt mögliche Flexibilität, denn die meisten Professoren wissen, dass viele junge Erwachsene noch Zeit brauchen Ihre Leidenschaft zu finden. So kann man mit verschiedenen Fächern experimentieren ohne Zeit zu verlieren.
Im Gegensatz zu Deutschland stellt man sich seinen Stundenplan zeitlich selbst zusammen, wie es gerade passt. Das ist vor allem dann angenehm, wenn man Sport betreibt. Ab 2012 wird Lindenwood sogar in der NCAA div. II vertreten sein.
Lindenwood bietet mit fast 50 verschiedenen Sportarten so gut wie jedem Studenten die Möglichkeit den passenden Sport zu finden. Damit ist Lindenwood eine der führenden Universitäten in den USA was die Auswahl angeht.
Auswahl setzt sich auch im Akademischen fort. Lindenwood bietet mit ca. 100 verschiedenen Studiengängen auch hier für jedes Interessengebiet etwas. Das ist zwar in den USA nichts außergewöhnliches aber Lindenwood ermöglicht es als privates Liberal Arts College neben der großen Auswahl immer noch ein persönliches Verhältnis zu den Professoren zu bewahren. Das Professoren-Studenten-Verhaeltnis ist 18:1. Das ist an den meisten staatlichen Unis in den USA nicht der Fall.
Die Kombination aus "private liberal arts education" und NCAA div. II ist zudem fast einzigartig.
Lindenwood ist eine von sehr wenigen schuldenfreien Unis in den USA und kann sich dadurch erlauben, jedes Jahr problemlos erlauben Millionen und die Ausbreitung der Uni zu investieren, trotz Wirtschaftskrise. Das färbt sich positiv auf die Campus-Stimmung ab.
Die Professoren wissen, dass die einen sehr sicheren Arbeitsplatz haben und das spiegelt sich in deren Motivation wieder. Lindenwood wurde vor einigen Monaten unter die Top 25 Unis gewählt, für die es sich lohnt zu arbeiten. Somit bewerben sich immer mehr ausgezeichnete, erfahrene Professoren und Lindenwood kann anfangen nur die besten Professoren einzustellen.
St. Charles an sich ist eine kleine Studentenstadt. Ca. 10.000 Studenten wohnen auf dem Campus und dabei hat St. Charles nur 60.000 Einwohner. Man kennt sich untereinander und auf der Mainstreet in St. Charles trifft man Abends immer bekannte Gesichter.
St. Louis ist mit dem Auto auch nur eine halbe Stunde entfernt. Auch dort wimmelt es von jungen Leuten und Studenten. St. Louis ist eine sehr progressive Stadt und man merkt genauso wenig wie auf dem Campus dass man im "langweiligen" Midwest ist.
Ich möchte allen Interessenten International Doorway ans Herz legen. Der Schritt, in den USA zu studieren hat mich nicht nur beruflich von der Masse abgesetzt. Vor allem persönlich kann ich mich hier super weiter entwickeln und durch das Lindenwood "work&learn program" in alle möglichen Bereiche des Berufsleben herein schnuppern. Diese Erfahrung hilft ungemein, dass man nicht den falschen Berufsweg einschlägt.
Lindenwood gibt einem alle Möglichkeiten das beste aus seinem Leben zu machen und wenn man es richtig nutzt kann man es hier sehr weit bringen.
Ich bin mittlerweile ein LU-ambassador und bin gerne bereit weitere Fragen zu beantworten. Meine E-Mail Adresse ist jonaskehrbaum@googlemail.com
Mit den besten Grüßen aus St. Charles,
Erfahrungsbericht von Magdalena V., 2011
Ich hatte damals nur einen Wunsch: In Amerika zu studieren. Das Land war mir bereits von einem Schüleraustausch in der elften Klasse bekannt und aus diesem Grund war ich mir sehr sicher, dass ich diesen Schritt gehen möchte. Meine Eltern waren froh, dass ich wusste was ich machen will und haben keinen Moment gezögert und mich bei diesem Vorhaben unterstützt. Natürlich macht nicht jeder diese Erfahrung, von daher empfand ich es für recht schwierig gute Informationen zu finden. Eine Seite im Internet, welche mir nach längerem Suchen aufgefallen ist, war die Seite von International Doorway. Ich recherchierte Tag und Nacht und las alle Einträge dieser Homepage. Was ich las, gefiel mir. Ein paar Tage später präsentierte ich mein Vorhaben meinen Eltern, welche zuerst recht skeptisch waren. Da ich jedoch so davon überzeugt war, dass es klappen würde fuhren wir zu einem Informationstermin und wurden bei International Doorway beraten. Es war allerdings fast zwei Jahre vor meinen Abiprüfungen und damit zu früh mich zu bewerben.
Ich vollendete mein Abitur und im Januar des Jahres, fünf Monate vor den Abiprüfungen, hatte ich ein zweites Gespräch mit International Doorway, bei dem ich den Vertrag unterschrieb. Danach mussten einige Unterlagen ausgefüllt werden, was mir manchmal große Schwierigkeiten machte, doch die Mitarbeiter von International Doorway waren stets sehr hilfreich und schließlich bekam ich einen Platz an der von mir ausgesuchten Uni. Nicht nur das Gefühl beim Unterschreiben des Vertrags, sondern auch als ich Post von der Uni bekam, in dem sie mich, wie im Fernsehen, zur Aufnahme beglückwünschten, werde ich nie vergessen.
Der Stress war vorbei. An die Unterlagen, Gespräche, den Toefel Test und alle anderen Vorbereitungen dachte ich nicht mehr. Mein einziger Gedanke war: Ich studiere in Amerika. Im Gegensatz zu den meisten Mitschülern in meiner Stufe wusste ich schon sehr früh was und wo ich studieren werde. Wenn mich jemand fragte, ob ich schon wüsste was ich nach der Schule mache sagte ich immer: Ja ich studiere International Business an der Lindenwood University in St. Charles, Missouri. Die meisten Leute waren sehr überrascht, dass ich schon meinen Studienplatz hatte und genau wusste was ich machen werde. Viele sagten das dies sehr cool, aber auch sehr mutig sei, doch ich wusste, dass es für mich das Richtige ist und das ist das Wichtigste.
Natürlich habe ich im Internet und überall nach Bildern und Informationen über die Uni und die Gegend gesucht, doch alles, was ich gelesen habe und all die Bilder, die ich gesehen habe drücken nicht das aus, wie es wirklich ist. Am ersten Tag bin ich mit drei anderen internationalen Studenten, die ich schon vorher kennen gelernt habe zur Uni gefahren. Es war überwältigend, aber auch ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Wir waren alle sehr aufgeregt und schon in der Schlange beim Einschreiben hat man Gesichter gesehen, mit denen man jetzt täglich zu tun hat und die einem mittlerweile richtig wichtig geworden sind.
Die ersten Tage waren echt cool, aber man war nur unter nationalen Studenten, weil die anderen erst eine Woche später angereist sind. Beim Auspacken der Möbel und Klamotten sahen die Amerikaner so aus wie in den Filmen und ich dachte nur: Ich bin aufm College! Die Sprache war für mich kein Problem, wobei man bei Witzen oft nicht mitlachen konnte. Nicht nur in den Kursen, sondern auch durch Aktivitäten die angeboten wurden hat man sehr schnell Anschluss gefunden und Amerikaner sind auch schnell auf einen zugegangen und haben sich mit dir angefreundet. Bisher war es eine sehr tolle Erfahrung.
Das erste Semester ist um und zurück in Deutschland merkt man erst einmal die ganzen Unterschiede. Die Dorm rooms sind in den alten Gebäuden zwar gemütlicher, jedoch im Sommer sehr heiß und im Winter sehr kalt. In den neuen Gebäuden kennt man jedoch die wenigsten Leute, weil jeder mehr oder weniger für sich alleine lebt. In den Freshman Dorms wird viel mehr Wert auf Bekanntschaften innerhalb des Dorms gelegt, was mir recht gut gefällt. Das Wichtigste ist jedoch: Egal in welchem Dorm man lebt, man muss sich immer das Beste draus machen, weil es für die meisten das erste mal ist, dass man ein Zimmer teilen muss. Dies war für mich auch erst recht schwierig, mittlerweile jedoch recht normal. Doch Ruhe bekommt man selten und Zeit für sich ist sehr kostbar geworden.
In der Umgebung ist zwar nicht sehr viel los, aber von der Uni wird einiges auf dem Campus angeboten und einige Restaurants, Bowling und Kino sind recht nahe gelegen, doch ein Auto ist auf jeden Fall sehr hilfreich, um mal in die Stadt zu kommen. Viele Amerikaner sind jedoch auch sehr hilfsbereit falls man mal irgendwo hin muss. Es gibt immer einen Weg. Ansonsten kann man die Zeit, wenn man nicht am Lernen ist, auch im Fitness Center oder im Spiele- und Fernseherraum verbringen. Am Wochenende sind oft Theaterstücke oder Konzerte im Theater zu sehen. Es wird also an sich nie langweilig. Freitag und Samstag werden Filme im Lindenwood Kino auf dem Campus gezeigt, der Eintritt ist frei.
Mir persönlich gefällt besonders gut, dass es viele Dinge gibt, die man machen kann, doch ab 1 Uhr nachts ist meistens nichts mehr los, auch nicht am Wochenende. Es gibt Main Street, wo einige Feiermöglichkeiten sind, doch leider ist der Eintritt erst ab 21 Jahre. Man macht also eher was Ruhiges mit Freunden oder geht auf Frat-Parties, die ab 18 Jahre sind. Einige Clubs etwas weiter weg sind ebenfalls ab 18. Mir gefällt das Musikdepartement sehr gut. Es gibt viele Angebote um kreativ zu sein. Instrumenten- und Gesangsunterricht werden angeboten und verschiedene Musikgruppen sind vorhanden denen man angehören kann. Auch Modedesign und Kunst ist wählbar. Das Gebäude ist wunderschön und die Lehrer sind super nett. Nicht nur die Musiklehrer, sondern die meisten anderen Lehrer sind ebenfalls sehr nett. Ich bin bisher mit allen sehr gut klar gekommen.
Viele Lehrer verstehen auch die Schwierigkeiten der internationalen Studenten sehr gut, sodass sie diesen nach dem Unterricht gerne vereinzelte Dinge nochmal erklären. Es sind recht viele internationale Studenten auf der Lindenwood, sodass man sehr viele andere Kulturen und Sprachen kennen lernt. Oft sind internationale Studenten auch mit anderen internationalen Studenten in einem Zimmer.
Das amerikanische Schulsystem ist zwar anders als in Deutschland, doch komme ich bisher sehr gut damit klar. Ab dem zweiten Semester kann man sich die Zeiten und Fächer selber aussuchen, d.h. Wenn das Fach um verschiedene Uhrzeiten angeboten wird und in beiden noch Platz ist kann man sich aussuchen, ob man lieber morgens oder mittags Unterricht hat. Man hat meistens 5 oder 6 Fächer was es echt überschaubar macht und für deutsche Verhältnisse ist es nicht viel Unterricht. Von daher bleibt oft noch freie Zeit. Ich würde allerdings jedem empfehlen in Clubs einzutreten oder Sport zu treiben, um Leute kennen zu lernen. Es macht echt Spaß. Weniger Spaß macht das Work and Learn. So gut wie jeder Student macht dies. Die meisten helfen in den Cafeteria oder sorgen draußen für Ordnung. Manche sitzen im Dorm und tragen ein, wer Besuch hat, manche sind in verschiedenen Büros tätig oder spielen in der Marching Band. Es gibt verschiedene Jobs, die durch das Work and Learn Programm vergeben werden. Man bekommt dafür $1200 im Semester an Studiengebühren gut geschrieben (im Scholarship enthalten). Man arbeitet 10 Stunden die Woche. In meinen Augen eine gute Sache, da man als Student so Geld sparen kann, bei seinem Job Leute kennen lernt, das Unigelände immer sehr gepflegt ist und man lernt eine weitere Verpflichtung zu haben.
Das Essen ist an sich ganz okay. Es gibt eine alte Cafeteria, in der man Buffet morgens, mittags und abends hat und so viel essen kann wie man will. Außerdem gibt es einen Coffeeshop, in dem es Süßkram und verschiedene Kaffeesorten gibt und eine andere Cafeteria, in der man sich ein Menü aussuchen kann (mexikanisch, chinesisch, italienisch oder amerikanisch). Für Lunch kann man sich auch was einpacken lassen. Man verhungert also nicht.
Für meine Zukunft hat mir das Semester an der Lindenwood University schon viel gebracht und ich bin mir sicher, dass die nächsten Semester dort auch gut werden. Nicht nur für meine Person, sondern auch für meine berufliche Zukunft. Ich habe Vieles gelernt und bin mir nun sehr viel sicherer was ich gerne später machen würde. Außerdem habe ich Bekanntschaften mit wichtigen Leuten gemacht und bin Gruppen beigetreten, die sich viel über mein Fach unterhalten und man viel lernen kann und auch Leute überall in den USA kennen lernt. Auf dem Lebenslauf sieht das sehr gut aus.
Ein Studium in Amerika kann ich nur weiter empfehlen. Jedoch muss man ein Mensch sein, der nicht schnell Heimweh bekommt und auf sich alleine gestellt sein will und kann, denn es sind viele Dinge, die man selber regeln muss. Manchmal muss man sich auch durchsetzten können und auch die Sprache ist dabei sehr wichtig. Also wer selbstbewusst ist und die Sprache einigermaßen drauf hat sollte es auf jeden Fall wagen. International Doorway gibt jedem eine sehr gute Chance einen Platz an einer vernünftigen Uni zu bekommen. Wer diese Chance nicht nutzt ist selber Schuld. Mir hat International Doorway das Studium in Amerika ermöglicht, wofür ich sehr dankbar bin!
Erfahrungsbericht von Romina M., 2011
Die Zusammenarbeit mit International Doorway hat einwandfrei geklappt und ich hatte eine große Auswahl an Universitäten. Nach einiger Recherche entschied ich mich letztendlich für die Lindenwood University in St. Charles, Missouri. Die Universität bot mir im Bereich Kommunikationswissenschaften die besten Möglichkeiten. Zudem war mir die Nähe zu einer größeren Stadt wie St. Louis wichtig. Das Einschreiben an der Uni sowie das Beantragen des Visums ging fix und ohne Probleme von statten und schon bald ging es für mich in die USA.
Nach drei Semestern an der Lindenwood University ist mein Bachelor-Studium jetzt schon zur Hälfte vorbei. Jedes Semester dauert 16 Wochen, über Weihnachten hat man sechs Wochen frei, im Sommer sogar 14 Wochen. Im „winter break“ kann man innerhalb drei Wochen einen zusätzlichen Kurs belegen, und im „summer break“ können drei Kurse á vier Wochen belegt werden. Dazu gibt es noch eine Woche Spring Break, und auch über Thanksgiving und Ostern haben die Studenten einige Tage frei.
Während des Semesters belegt man meist zwischen vier und sechs Kurse (12-18 Credits). Großes Plus der Uni: bei guten Noten können im Semester kostenlos zusätzliche Klassen belegt werden (bis zu 24 Credits) und das Studium damit schneller abgeschlossen werden. Außerdem können durch Einsenden des Abiturzeugnisses bei WES, einem Evaluierungsservice, manche Fächer aus der Gymnasialzeit als Credits angerechnet werden. So spart man sich einige der General Education Kurse.
In Zeiten ständiger Wirtschaftskrisen sind viele amerikanische Universitäten verschuldet. Nicht so die Lindenwood University, die finanziell nicht in Schwierigkeiten steckt und dennoch attraktive Stipendien vergibt. Die Uni wird immer weiter ausgebaut, und so hat im Sommer erst ein neues Gebäude nur für die Studenten eröffnet, inkl. Cafeteria, Fitnessstudio, und Game Room. Momentan findet der Bau neuer Tennisplätze statt, und bald sollen neue Apartments für die Studenten und ein kleines Einkaufszentrum gebaut werden.
Natürlich kommen auch an einer amerikanischen Universität immer mal wieder Probleme auf, aber es hilft sehr, mit Security, Maintenance, und den Resident Assistants/Directors befreundet zu sein. Man muss manchmal mit einem Lächeln über manche Ungeordnetheit in den Business Offices hinwegsehen und einiges selbst in die Hand nehmen. Auch der jeweilige Advisor, der Studienberater, kann hilfreich sein, oder eben auch nicht. Wenn man aber weiß, was man möchte, ist das alles kein Problem. Das International Office hilft auch jederzeit gern weiter und kennt die Schwierigkeiten, mit denen internationale Studenten oftmals zu kämpfen haben.
Das Wichtigste ist aber, dass ich das Studium hier sehr genieße, wahrscheinlich weitaus mehr als es in Deutschland der Fall wäre. Nach 1,5 Jahren in Vorlesungen mit meist unter 20 Studenten und topmodern eingerichteten Unterrichtsräumen, könnte ich es mir nicht vorstellen, in deutschen Universitäten auf dem Boden zu sitzen. Ich fühle mich hier bestens von den Lehrern betreut, die einem jederzeit bei Fragen zur Verfügung stehen. Man knüpft hier schon früh Kontakte, die einem nach dem Abschluss von Nützen sein können. Die meisten Lehrer im Bereich Kommunikationswissenschaften haben langjährige Erfahrung in der Medienwelt und geben so für die berufliche Zukunft relevantes Feedback. Diese sehr persönliche und breit gefächerte Ausbildung würde ich für nichts eintauschen.
