Philipp (2011)

Von: Philipp (2011)

Mein Name ist Philipp, ich bin 18 Jahre alt und studiere seit August 2011 an der Lindenwood University in St Charles. Die Lindenwood University ist eine kleine private Universität im Herzen von St. Charles mit ca. 17000 Studenten, von denen allerding nur etwa die Hälfte am Campus wohnt. Der Rest der 17000 Studenten nutzt das Angebot, über online Kurse ihren Abschluss zu machen. Lindenwood wird oft als eine multikulturelle Schule angesehen, da etwa 800 internationale Studenten aus einer Vielfalt von Ländern der Welt vertreten sind.

Zu International Doorway bin ich über einen Freund gekommen, der ebenfalls vor hatte in den USA zu studieren. Er erzählte mir von Doorway und ich befand es ebenfalls als eine der besten und billigsten Möglichkeiten, ein Stipendium an einer Universität in Amerika vermittelt zu bekommen. International Doorway entschied sich als eine sehr gute Wahl. Ich hatte immer einen Ansprechpartner, wenn es um das Ausfüllen der Formulare oder anderer Fragen ging. Dank der Hilfe eines Mitarbeiters der Lindenwood University, konnte ich bereits vor meiner Abreise Kontakt mit der ISI , einer Organisation für Internationale Studenten an Lindenwood, aufnehmen. Die ISI half mir sehr, indem sie mir eine Gastfamilie für die erste Woche in St. Charles vermittelte, wodurch meine Ankunft in den USA sehr entspannt war. Außerdem lernte ich durch ISI sehr schnell andere internationale Studenten kennen, zum Teil selbst Freshman, zum Teil auch welche, die schon zwei oder drei Jahre an der Universität studieren. In der ersten Woche, welche durch viele Freshman Aktivitäten gestaltet war, lebte ich mich schon sehr gut ein und fand auch viele neue Freunde. Als in der zweiten Woche der Unterricht anfing, war ich doch sehr über die kleine Klassen Größe und über das Leistungsniveau , das von den Studenten verlangt wird, überrascht. Die Schwierigkeit der Kurse steigerte sich auch im Laufe des Semesters nicht, und so war es für die meisten internationalen Studenten relativ leicht, gute Noten zu erreichen.

Das Leben an dem ausgesprochen schönen Campus der Universität ist sehr entspannt und auch in den Kursen und Klassen wird nicht allzu viel von den Studenten verlangt. Am Wochenende und auch während der Woche bietet Lindenwood viele Möglichkeiten an, seine Freizeit zu verbringen. Besonders das am Anfang des Fall Semester 2011 eröffnete Evans Commons ist dafür sehr gut geeignet. Auf drei Stockwerken findet sich hier eine Turnhalle mit drei Spielfeldern und einem indoor Fußball Feld, ein gut ausgestattetes Fitnessstudio und ein Spieleraum mit eigenem Kino. Für alle über 21 Jährigen ist die nahe gelegene Mainstreet, mit ihren zahlreichen Diskotheken und Bars, ein idealer Platz um Nachts abzufeiern. Da am Wochenende am Campus allerdings nicht sehr viel los ist und die meisten der Amerikaner nach Hause zu ihren Familien fahren, ist es sehr empfehlenswert, sich ein Auto anzuschaffen, um auch das Missouri außerhalb des Campuses zu erkunden. Das Angebot an Sportarten, die an der Universität ausgeübt werden können, reicht von Wasserpolo bis hin zu Football und Basketball. Ein bisschen Schade ist allerdings, dass unter den Studenten noch kein sehr großes Gefühl der Verbundenheit mit der Universität aufgekommen ist, was sich zum Beispiel in nicht allzu hohen Zuschauerzahlen bei den Footballspielen zeigt. Mahlzeiten können am Campus in zwei verschiedenen Cafeterien eingenommen werden. Obwohl in beiden eine Vielfalt von verschiedenen Speisen angeboten wird, ist das Essen allerdings sehr gewöhnungsbedürftig.

Trotz einiger Punkte, die an der Lindenwood University Verbesserungsbedarf benötigen, bin ich sehr froh, Lindenwood ausgesucht zu haben und würde auch immer wieder International Doorway vertrauen.